Bürgerinformationsveranstaltung über das ÖPP-Projekt Erweiterung der A6

Am 19.07.2017 stellte das Konsortium ViA6West, bestehend aus HOCHTIEF, DIF Infrastructure IV und JOHANN BUNTE Bauunternehmung die Arbeiten an der Bundesautobahn A6 zwischen der Anschlussstelle Wiesloch/Rauenberg und dem Autobahnkreuz Weinsberg und die damit notwendig werdenden Umleitungen vor.

Dass das Thema viele Bürgerinnen und Bürger interessiert, zeigte die rege Teilnahme an der Veranstaltung, die in der Kulturhalle der Gemeinde Dielheim stattfand.

Gerald Hauke, Pressesprecher der Firma ViA6West erläuterte ausführlich und anschaulich die Arbeiten, die in den nächsten Jahren durchgeführt werden.

Jedoch wurde von den Zuhörerinnen und Zuhörern nicht nur Interesse an den Bauarbeiten auf der Autobahn gezeigt, vielmehr interessierte es, wie bei der ab dem 21.08.2017 stattfindenden Vollsperrung Richtung Rauenberg der Verkehr in den nächsten 20 Wochen fließen wird. "Solange wird benötigt", erläuterte Oberbauleiter Swatek, "um die eine Fahrspur Richtung Mannheim zu bauen".

Hauke erläuterte, dass man sich nicht leicht getan hatte, eine geeignete Umleitungsstrecke sowohl für den Pkw-, als auch für den Lkw-Verkehr zu finden. Jedoch einigten sich am 18.07.2017 alle betroffenen Behördenvertreter und die Bürgermeister der umliegenden Gemeinden darauf, dass der Pkw-Verkehr über Wiesloch und Tairnbach umgeleitet werden kann. Lkw- und Schwerlastverkehr muss schon vorzeitig aus Heidelberg/Eberbach/Neckargemünd kommend auf der B45 bis Sinsheim verbleiben und kann nicht über Meckesheim-Oberhof- Unterhof in Richtung Autobahn geleitet werden. Auch der von Dielheim abfahrende Lkw-Verkehr soll nur die Möglichkeit erhalten, bei Meckesheim auf die B45 Richtung Sinsheim oder Heidelberg fahren zu können.


Ein großes Thema in der Versammlung, die den Teilnehmern sehr wichtig war, ist der Lärmschutz oder besser gesagt die Lärmschutzwand, die zeitgleich mit dem Bau der Fahrspuren schon begonnen werden soll. Es kamen die Fragen auf nach Höhe, Länge und Beschaffenheit der Lärmschutzwand. Auch die Gestaltung und Farbgebung lag den anwesenden Gemeinderätinnen und Gemeinderäten sehr am Herzen. Hier wurde sowohl an die Firma ViA6West als auch an die Gemeindeverwaltung deutlich der Wunsch herangetragen, dass man durch vorzeitige und rasche Klärung der offenen Fragen die optimale Variante für die Bevölkerung Dielheims erzielen soll.

Trotz aller Bedenken aus der Bevölkerung über die geplanten Umleitungsstrecken, war man sich zum Schluss doch einig, dass es auf Grund des vorgegebenen Straßennetzes keine anderen Umleitungsmöglichkeiten gibt. Nur vereinzelte Besucher hielten an ihrer Meinung fest, dass der Verkehr gerade im Bereich Wiesloch in den Hauptverkehrszeiten vollständig zum erliegen kommen würde und auch die Busse Ihren Zeitplan nicht mehr einhalten könnten.


Plan Umleitung A6



Letzte Änderung: 21.07.2017 10:45 Uhr